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Whyl. Letzten Sonntag fand das Ligafinale der badischen Verbandsliga statt. Die Bahlinger Kunstturner hatten sich viel vorgenommen und konnten mit einer grandiosen Leistung den Tagessieg mit 275,75 Punkten erringen.
Aufgrund der Vorrundenergebnisse mussten sie jedoch der TG Kirchheim den Vortritt lassen. Den ganzen Wettkampf über lieferten sich die Bahlinger ein enges Kopf an Kopf Rennen.
Unter einer tollen Zuschauerkulisse erwischten die Bahlinger einen fast perfekten Start am Boden. Alexander Levinski erturnte mit 12,90 Punkten die beste Wertung. Trotzdem wurde der Boden mit 0,25 Punkten sehr knapp verloren.
Mit starken Leistungen am Pauschenpferd konnten sich die Kunstturner einen kleinen 3 Punkte Vorsprung erkämpfen. Johannes Leveringhaus zeigte eine souveräne Übung.
Tibor Mellert glänzte an den Ringen und half mit seinen 11,70 Punkten maßgeblich mit, den knappen Vorsprung in die Pause zu retten.
Mit dem Zwischenergebnis sehr zufrieden, forderte der Trainer Philipp Häuber nun volle Konzentration auf die letzten drei Geräte.
Am Sprung gaben sich die Bahlinger eine kleine Blöße. Trotz eines sehr guten Handstandüberschlags mit ganzer Drehung von Philipp Häuber, wurde das Gerät knapp verloren. So konnte die TG Kirchheim den Anschluss wieder herstellen.
Doch die Kunstturner des BSC ließen sich nicht beirren. Am Barren konnte durch eine starke Mannschaftsleistung ein kleiner 1,5 Punkte Vorsprung herausgearbeitet werden.
Das letzte Gerät dieses Tages war das Reck. Mit konstanten Übungen konnten die Bahlinger ihre ganze Klasse beweisen. Marvin Schlenkrich erturnte sich mit einer soliden Übung eine der besten Wertungen der Bahlinger. Am Ende wurde das Gerät mit 1,05 Punkten Vorsprung gewonnen.
Somit gewannen die Bahlinger Kunstturner das Ligafinale. Philipp Häuber erturnte sich mit 69,55 Punkten die zweitbeste Wertung der badischen Verbandsliga.
Am Ende des Wettkampfs war der Trainer Philipp Häuber sehr zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge. Die souveränen Übungen am Pauschenpferd waren heute mit ein Schlüssel zum Erfolg. Doch nun feiern wir erst einmal die Vizemeisterschaft, so der Trainer.
Leider hat es für den Aufstieg nicht ganz gereicht, meint Max Eisele. Doch die Mannschaft habe sich erneut weiterentwickelt und ist auf einem sehr guten Weg. |